Fakten über Johannesburg

Gründungsjahr: 1886 durch Johannes Joubert und Johannes Joubert
Provinz: Hauptstadt der Provinz Gauteng
Fläche: 1644 km²
Einwohner gesamt: 3,2 Mio.
Bevölkerungsdichte: 2.365 Einwohner pro km²
geographische Lage: 26°12′ S, 28°04′ O
Kurzform: Jo’burg, eGoli oder Jozi
Bürgermeiste 2011: Amos Masondo.

Den größten Teil der Arbeitslosen übernimmt die schwarze Bevölkerung, mit nämlich 91 %. Größte Bevölkerungsgruppe in Johannesburg sind Bantu, etwa 73 %, danach Weiße mit 16 % gefolgt von Farbigen 6 % und Indern 4%.

Gesprochen werden in Johannesburg verschiedene Sprachen: Muttersprache Nguni 26 %, 26 % Sotho, 19 % Englisch und 8 % Afrikaan.

19 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Finanzbranche, 17 % im öffentlichen Dienst, 12 % in der Produktion, nur noch 0,7 % im Bergbau.

29 % besitzen einen qualifizierten Schulabschluss, der zum Studium an einer Universität berechtigt, 14 % sind Akademiker, 7 % sind Analphabeten. 53 % der Bevölkerung sind Christen, 24 % sind konfessionslos. 14 % gehören zu afrikanischen Kirchen, 3 % sind Moslems, 1 % sind Juden und 1 % Hindus. Nach vielen Kämpfen und Unruhen, Streiks, Sabotage, Protestmärschen und Terror der Anti Apartheid Organisationen im Jahr 1990 war die damalige Regierung der National Party international stark isoliert. Dessen bewusst beendete sie das Verbot gegen die ANC. Nelson Mandela, damals der bekannteste Widerstandkämpfer, wurde aus der Haft entlassen. 1990 war die Apartheid endlich beendet, Diskriminierungsgesetze wurden offiziell abgeschafft. Freie Wahlen ermöglichten der ANC, die seitdem Regierungspartei ist, den Wahlsieg und Nelson Mandela wurde 1994 erster schwarzer Präsident. Nelson Mandela erhielt zusammen mit Frederik de Klerk, dem letzten Präsidenten der National Party, den Friedensnobelpreis, da sie zur Beendigung der Apartheid beigetragen hatten.

1999 wurde Thabo Mbeki Präsident, nachdem Nelson Mandela aus Altersgründen abgetreten war. Die ANC verfolgte immer eine liberale Wirtschaftspolitik, obwohl ihre Richtlinie mehr linksliberal geartet war. Somit hat sie auch maßgeblich zu einem stetigen Wirtschaftswachstum beigetragen.

Durch diese Politik wurde auch die Bildung verbessert und es entstand eine schwarze, gebildete und daraus resultierend wohlhabende schwarze Mittelschicht. Diese allerdings steht im einem krassen Gegensatz zur großen schwarzen armen und ungebildeten Bevölkerungsschicht, die immer noch am Rand der Gesellschaft lebt.

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